Atruvia, der Genoverband und der Genossenschaftsverband Bayern führen Gespräche über Bündelung der Kräfte in der Beratung
Die Gespräche werden ergebnisoffen geführt, um die bestmöglichen Kundenleistungen sicherzustellen. Ein Verhandlungsergebnis soll im Herbst 2026 feststehen.

Die Atruvia AG, der Genoverband e.V. und der Genossenschaftsverband Bayern e.V. führen Gespräche über eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Teilen der Beratungseinheiten der Atruvia AG, der AWADO Bankenberatung GmbH und dem Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Die Beratungseinheit der Atruvia legt ihren Fokus bislang auf die technologie- und produktnahe Transformationsbegleitung der Banken. Die AWADO Bankenberatung, eine hundertprozentige Tochter des Genoverbands, hat sich als Strategie- und Managementberatung für mittelständische Banken im Markt etabliert. Die Beratungseinheit des Genossenschaftsverband Bayern bündelt ein breites Leistungsportfolio mit Fokus auf Banksteuerungs- und Transformationsbedarf in regionaler Verankerung.
Um im Interesse der Kundinnen und Kunden die Schnittstelle zwischen technologischer Innovation und daraus immer wieder folgenden Anpassungserfordernissen in Organisation, Struktur und Prozessen von Banken noch besser aufeinander abzustimmen, prüfen die Partner der genossenschaftlichen FinanzGruppe verschiedene Optionen der Zusammenarbeit bis hin zu einer Bündelung ihrer Marktaktivitäten in einem gemeinsamen Joint Venture. Die Gespräche sind von der gemeinsamen Vision einer integrierten Verbundlösung, die Management-, Fach- und Systemkompetenz für die gesamte Transformationsagenda von Banken in einer Hand bündelt, geprägt.
„Die Verzahnung von Technologie und Strategie sowie der Transformationsdruck der Banken erfordern einen integrierten Ansatz im genossenschaftlichen Verbund“, sagt Julia Japec, Vorständin der Atruvia AG. Michael Hoeck, Vorstandsvorsitzender des Genoverband e.V. ergänzt: „Durch eine bedarfsgerechte Bündelung unserer komplementären Kräfte könnten im genossenschaftlichen Finanzverbund Synergien gehoben werden und anstehende Transformationsprozesse in den Banken aus einer Hand ganzheitlich begleitet werden.“ “Partnerschaftlichkeit und Regionalität gehören zu den Grundprinzipien der genossenschaftlichen Regionalverbände, daher sind die Sondierungsgespräche ein Schritt im Sinne der Banken und der Gemeinschaft innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe“, sagt Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverband Bayern e.V..
