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„BaFin … wir haben (k)ein Problem!“

„Houston, wir haben ein Problem“: berühmte Worte, die einen spektakulären Störfall während einer Mondmission im Jahre 1970 umschrieben, welche zu einem guten Ende gebracht werden konnte. Alle Crewmitglieder überlebten. Man sprach von einem erfolgreichen Fehlschlag.

Der Titel dieses Artikels wurde in Anlehnung an diese Worte, die auf ein bedrohliches Problem hindeuteten, gewählt, weil bestimmte Inhalte in den von den Banken gespeicherten Kundendaten möglicherweise nicht vollständig den regulatorischen Vorgaben entsprechen und dieser Umstand unangenehme Folgen für eine Bank in Form von erheblichen Sanktionen nach sich ziehen kann. Schließlich erwartet der Gesetzgeber höchste Anstrengungen und Sorgfalt einer Bank im Rahmen des Kundenannahmeprozesses, da diese Maßnahmen in der Regel nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung durchgeführt werden. Alle Willenserklärungen, die nachfolgend zwischen Kundin bzw. Kunde und Bank ausgetauscht werden, bauen darauf, dass der Know-Your-Customer-Prozess fehlerfrei durchgeführt wurde. Doch ist das wirklich so? Sind die betreffenden Daten fehler- und zweifelsfrei und in sich konsistent?

Die folgenden Ausführungen stellen häufige Fehler in den Kundendaten da, die im Rahmen von Daten-Qualitäts-Checks festgestellt wurden und beschreiben Möglichkeiten, bei rechtzeitigem Erkennen und Beheben der Schwächen drohendes Ungemach abzuwenden.

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Publikation
BankPraktiker 12/2017-01/2018


Autoren
Klaus Jakobi, IT-Auditor, Prüfung / Betreuung Banken, Datenanalyse, AWADO – Deutsche Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft


Themen
#Datenanalyse