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Risikoinventur

Regulierungen, Software, Gesetze - eine Bank zu leiten ist heute vor allem eine bürokratische Angelegenheit. Wo ist eigentlich der Sportsgeist? Das Unternehmerische? Die Risikobereitschaft? Nun, wir können helfen. Sogar dann, wenn es um die Risikoinventur geht. Neben vielen anderen Faktoren achten wir insbesondere auf die individuelle Risikobereitschaft Ihrer Geschäftsleitung. Der Rest ist souveräne Erfahrung und methodisches Vorgehen, wie Sie hier sehen.

Die Anforderungen der MaRisk beziehen sich auf das Management der wesentlichen Risiken im Sinne der Vorgaben aus AT 2.2 MaRisk. Um diese bankindividuell für Ihr Haus zu identifizieren, ist es notwendig, eine umfassende und in sich konsistente Risikoinventur durchzuführen. Diese stellt die Ausgangsbasis Ihrer Risikostrategie sowie Ihrer Risikosteuerungs- und -controllingprozesse dar. Grundlage der Beurteilung, ob ein Risiko als wesentlich eingestuft wird, ist neben dem vorhandenen Risikodeckungspotenzial - hierzu zählt auch das Potential, das zur Abdeckung von Liquiditätsrisiken zur Verfügung steht – insbesondere die individuelle Risikobereitschaft der Geschäftsleitung.
Nach dem neuen ICAAP-Leitfaden sind sowohl die Auswirkungen auf die ökonomische als auch auf die normative Perspektive zu beurteilen.

Daneben ist eine nachvollziehbare, aussagekräftige Dokumentation der Risikoinventur unerlässlich.

Unser methodisches Vorgehen umfasst im Einzelnen folgende Schritte:

  • Ermittlung der vorhandenen Risiken und übergreifender Risikofaktoren (Gesamtrisikoprofil)
  • Ableitung von Wesentlichkeitsgrenzen für die einzelnen Risikoarten/-unterarten sowie für bestehende Risiko- und Ertragskonzentrationen
  • Bewertung der wesentlichen Risiken nach MaRisk (MPR, ADR, OPR, LQR) inkl. der Risikoun-terarten sowie der Risikofaktoren
  • Bewertung der sonstigen Risiken
  • Beurteilung der Risikokonzentrationen (Intra- und Inter-Risikokonzentrationen)
  • Beurteilung der Ertragskonzentrationen
  • Ableitung und Einstufung von Wechselwirkungen zwischen den Risikoarten und dem Einfluss von Diversifikationseffekten zwischen normativer und ökonomischer Perspektive
  • Konsistente Ableitung von Stresstests bzw. adversen Szenarien
  • Dokumentation der Ergebnisse der Risikoinventur in einem MS Excel-Tool und Überarbeitung der zugehörigen Anweisungen bzw. des Risikohandbuchs.

Ihre Ansprechpartner:

Nicola Winkler

Nicola Winkler

Beraterin für Banksteuerung

+49 151 14827832
Guido Körrenzig

Guido Körrenzig

Berater für Banksteuerung

+49 151 14827801