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Gruppenweite Einhaltung von geldwäscherechtlichen Pflichten

Nicht nur sauber, sondern neu: welche Auswirkungen hat die Einführung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie?

Durch sie stellt der neue § 9 GwG für den Gruppenbegriff nicht mehr auf den Begriff in § 10a Abs. 1 KWG ab. Bisher waren Tochterunternehmen von Banken, die nur Makler- oder Warengeschäfte, die Immobilienverwaltung oder die Versicherungs- oder Reisevermittlung betreiben, nicht unter dem Begriff der nachgeordneten Unternehmen i. S. d. § 10a Abs. 1 KWG einzuordnen. Gemäß § 1 Abs. 16 GwG i. V. m. Punkt 11.1 des Entwurfs der BaFin-AuAs1 ist der Begriff der Gruppe nun geldwäscherechtlich vorgegeben. Außerdem ist in § 9 GwG die „Gruppenweite Einhaltung von Pflichten“ definiert. Daraus ergeben sich teils neue Definitionen für Gruppen und Tochterfirmen.

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Publikation
CompRechtsPraktiker 11-12/2018


Autoren
Martina Juliane Kapp, Spezialistin Geldwäsche/Betrugsprävention, Abteilung Spezialistenteams Banken Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. und AWADO Deutsche Audit Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft


Themen
#Geldwäsche