
Organisationsforschung
Mitarbeitende kennen die tatsächlichen Strukturen und Prozesse Ihrer Organisation am besten. Mit unserer Expertise in Mitarbeitendenbefragungen erfassen wir diese Perspektiven fundiert, analysieren sie systematisch und übersetzen die Ergebnisse in klar priorisierte Handlungsfelder.
- Herausforderungen und Zusammenhänge erkennen und verstehen
- Mitarbeitendenfeedback systematisch erfassen
- Wirksame Maßnahmen ableiten und priorisieren
- Mitarbeitendenbindung nachhaltig steigern
Warum regelmäßige Mitarbeitendenbefragungen für Unternehmen unverzichtbar sind
Regelmäßige Mitarbeitendenbefragungen geben Unternehmen die notwendige Orientierung, um Veränderungen wirksam zu steuern und Entscheidungen fundiert zu treffen. Sie zeigen früh, wo Zusammenarbeit gut funktioniert und wo sich Reibungen, Belastungen oder Unsicherheiten aufbauen. Gerade in Transformationsphasen sind solche Hinweise entscheidend, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Mitarbeitendenbefragungen liefern zudem Klarheit darüber, wie Führung erlebt wird, welche Rahmenbedingungen Wirkung entfalten und wo Teams Unterstützung benötigen. Damit schaffen sie eine objektive Grundlage, um Maßnahmen datenbasiert zu priorisieren und Entwicklungen nachvollziehbar auszurichten.
Regelmäßiges Mitarbeitendenfeedback stärkt die interne Transparenz, fördert den Dialog und unterstützt eine Kultur, in der Mitarbeitende aktiv an Verbesserungen mitwirken können. Das Ergebnis: bessere Zusammenarbeit, höhere Wirksamkeit in Führung und eine nachhaltig stärkere Bindung der Mitarbeitenden.
Mitarbeitendenbefragungen ermöglichen zudem die Ableitung konkreter Maßnahmen. So entsteht ein belastbares Bild Ihrer Organisation, das Transparenz schafft, Dialog ermöglicht und nachhaltige Weiterentwicklung unterstützt.
Unsere Leistungen im Bereich Organisationsforschung
Mitarbeitendenbefragungen
Wir erfassen systematisch, wie Mitarbeitende Arbeitsbedingungen, Strukturen, Zusammenarbeit und Führung erleben. Die Ergebnisse zeigen zentrale Stärken und Herausforderungen Ihrer Organisation und schaffen eine belastbare Grundlage, um Verbesserungsmaßnahmen gezielt auszurichten.
Pulse Checks
Pulse Checks liefern kurzfristige Stimmungsbilder zu ausgewählten Themen und machen Veränderungen im Arbeitsumfeld zeitnah sichtbar. Sie ermöglichen kontinuierliches Monitoring und fördern Transparenz und Dialog – insbesondere in dynamischen Phasen.
Transfer-Workshops
Transfer‑Workshops schaffen einen gemeinsamen Blick auf die Ergebnisse und bilden den Startpunkt für die Umsetzung. Ziel ist es, Daten gemeinsam zu interpretieren, Umsetzungsprioritäten zu entwickeln und konkrete Maßnahmen anzustoßen. Damit legen Sie den Grundstein für einen wirksamen Veränderungsprozess.
360‑Grad‑Feedback
Beim 360‑Grad‑Feedback erhalten Führungskräfte Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven von u. a. Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen oder Teammitgliedern. Die Methode unterstützt persönliche Entwicklung und fördert ein differenziertes Verständnis der eigenen Wirkung. So entstehen wertvolle Impulse für individuelle und organisationale Weiterentwicklung.
Führungskräftefeedback
In anonymen Befragungen bewerten Mitarbeitende die Führungsqualität und das Verhalten ihrer Führungskräfte. Die Ergebnisse zeigen klar, welche Aspekte der Führung gut funktionieren und wo Entwicklungsbedarf besteht. Wir begleiten Ihre Führungskräfte bei der Reflektion ihres Führungsverhaltens, um gezielte Verbesserungen zu ermöglichen.
Qualitative Forschung
Durch Tiefeninterviews oder Gruppendiskussionen gewinnen wir tiefere Einblicke in Motive, Wahrnehmungen und Hintergründe. Qualitativen Erkenntnisse ergänzen quantitative Ergebnisse und helfen, komplexe Themen präzise zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Psychische Gefährdungsanalyse
Wir identifizieren potenzielle Belastungsfaktoren, die sich auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden auswirken. Die Ergebnisse helfen, Risiken früh zu erkennen und geeignete Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. So schaffen Sie eine sichere und gesundheitsorientierte Arbeitsumgebung.


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FAQ zur Organisationsforschung
Organisationsforschung untersucht systematisch, wie Mitarbeitende Strukturen, Prozesse und die Zusammenarbeit im Unternehmen erleben. Sie macht sichtbar, welche Faktoren Zufriedenheit, Motivation und Arbeitsbedingungen prägen. Damit schafft sie eine belastbare Grundlage für wirksame organisatorische Entscheidungen.
Typische Methoden sind quantitative Befragungen, qualitative Interviews und Gruppendiskussionen. Sie erfassen unterschiedliche Perspektiven und ermöglichen ein umfassendes Verständnis organisationaler Themen. Die passende Methode hängt von Zielsetzung, Fragestellung und Zielgruppe ab.
Die Dauer hängt von Zielsetzung, Stichprobe und Fragebogenumfang ab. Viele Befragungen laufen über zwei bis drei Wochen. Die anschließende Analyse und Aufbereitung der Ergebnisse erfordert weitere Zeit, insbesondere bei komplexen Datensätzen.
Interne Einschätzungen basieren oft auf subjektiven Wahrnehmungen und können blinde Flecken enthalten. Organisationsforschung nutzt strukturierte und valide Methoden, um ein objektives Bild zu erzeugen. So entstehen belastbare Ergebnisse, die strategische und operative Entscheidungen unterstützen.
Sie eignet sich, wenn Unternehmen Stimmung, Zufriedenheit, Teamdynamiken, Führung, Arbeitsbedingungen oder Transformationsprozesse verstehen möchten. Die Forschung zeigt, welche Faktoren das Arbeitsumfeld prägen und wo Optimierungsbedarf besteht. Das unterstützt sowohl strategische als auch operative Entscheidungen.
Ergebnisse zeigen klar, wo Handlungsbedarfe, Stärken und Risiken liegen. Sie dienen als Basis für Maßnahmen zur Verbesserung von Kultur, Kommunikation, Führung und Prozessen. Zudem stärken sie die interne Argumentation gegenüber Führung und Stakeholdern.
Ja, auch kleinere Organisationen gewinnen durch strukturiertes Mitarbeitendenfeedback wertvolle Einblicke in Bedürfnisse und Herausforderungen. Mit wenig Aufwand lassen sich klare Hinweise zu Kultur, Zusammenarbeit und Entwicklungspotenzialen gewinnen. So können Ressourcen gezielt eingesetzt und Maßnahmen wirkungsvoll gesteuert werden.
Die Sinnhaftigkeit einer Mitarbeitendenbefragung richtet sich nicht nach der Anzahl der Mitarbeitenden, sondern ist ein wichtiges Instrument für den Dialog. Dennoch sollte im Vorfeld daran gedacht werden, wie die Ergebnisse später heruntergebrochen werden sollen, also z.B. ob Ergebnisse bis auf Teamebene ausgewiesen werden sollen. Unter Anonymitätsgesichtspunkten raten wir von Ergebnissen für Einheiten mit weniger als fünf Mitarbeitenden ab.
Ja, zu den zentralen Grundsätzen einer Mitarbeitendenbefragung zählt die Anonymität der Befragten. Dazu gehört nicht nur, dass Antworten nicht rückverfolgbar sind, sondern auch unter Verschluss bleibt, wer teilgenommen hat und wer nicht. Außerdem wird die Anonymität auch geschützt, indem keine Kreuzauswertungen erfolgen, die die Antworten einzelner indirekt sichtbar machen könnten, z.B. „Altersgruppe Ü60 in Organisationseinheit X“.
Eine Mitarbeitendenbefragung ist in der Regel ein strategisches Instrument, um den Dialog mit den Mitarbeitenden zu bestimmten organisatorischen Themen in Gang zu setzen. Eine grundlegende Bestandsaufnahme empfiehlt sich bei größeren Veränderungen oder z.B. nach Fusionen, um den Status quo messen zu können. Veränderungen durch Maßnahmen werden meist frühestens nach zwei Jahren sichtbar, weshalb ein Zweijahres‑Intervall empfehlenswert ist.
Neben dem internen Benchmark verschiedener Einheiten können wir für verschiedenste Themen auch anonymisierte externe Benchmarks zur Verfügung stellen. Diese unterstützen die Einordnung der eigenen Ergebnisse. So lassen sich Entwicklungen und Abweichungen präzise einschätzen.
Der Anspruch des Beratungsteams der AWADO Kommunikationsberatung ist die ganzheitliche Betreuung des Projekts von Anfang bis Ende – die Ergebnisinterpretation ist ein zentraler Aspekt, bei der wir beratend zur Seite stehen. Die Ergebnisse samt Interpretation durch die AKB werden nacheinander dem Vorstand, dem Führungsteam und den Mitarbeitenden präsentiert und an dieser Stelle durch die AKB erläutert. Rück- und Verständnisfragen der Ergebnispräsentation sowie eine moderierte Diskussion stellen sicher, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis der Ergebnisse entwickeln. Lesehilfen im Ergebnisbericht, aber auch in anderen Ergebnisbausteinen, wie Führungskräftereports, stellen zusätzlich sicher, dass Zahlen und Ergebnisse unmissverständlich eingeordnet werden können.
Bei Mitarbeitendenbefragungen sollte ausreichend Vorlaufzeit eingeplant werden. Dazu gehört nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit den relevanten Themen, der Abschluss einer Auftragsdatenverarbeitung, die Erläuterung der Maßnahmen, die den Schutz der Anonymität gewährleisten und die Einbindung aller relevanten Beteiligten (Vorstand, HR, BR u.a.), sondern auch die Abstimmung des gesamten Kommunikationskonzepts von der Ankündigung bis zur Ergebniskommunikation und Erarbeitung von Maßnahmen in den Teams. Das heißt, Sie benötigen während des gesamten Projekts, das mindestens drei Monate dauert, mindestens eine Person, die das Projekt leitet und die Kommunikation sowie Abstimmungen im Haus steuert.
Wenn Sie sich nur eine Bestätigung wünschen, wie fantastisch Ihre Organisation aufgestellt ist, lassen Sie lieber die Finger von einer Mitarbeitendenbefragung. Denn es gibt bei jeder Mitarbeitendenbefragung Themen, die mehr oder weniger kritisch ausfallen – wenn nicht auf Gesamtebene, dann in den Teams. Und das ist essenziell: Kritische Themen sind unermesslich wertvoll für die Organisation. Denn sie zeigen nicht nur konkret an, wo Maßnahmen wirkungsvoll sind und nachhaltig positive Veränderungen erzeugen können, sondern darüber hinaus öffnen sie Themen, die ansonsten eher verborgen sind, für die Diskussion. Der offene Austausch auf Basis der Ergebnisse einer Mitarbeitendenbefragung ist das positive Ergebnis kritischer Ergebnisse und ist die Voraussetzung für wichtige Veränderungen. Und darin liegt zugleich der Knackpunkt: Die adäquate Begleitung dieses Prozesses, die fachliche Begleitung und die transparente Kommunikation durch die AKB ist essenziell, damit Gutes aus kritischen Rückmeldungen entstehen kann.
FAQ zur Organisationsforschung für Banken & und Finanzinstitute
Banken, Finanzinstitute und genossenschaftliche Unternehmen arbeiten in hoch regulierten, komplexen Strukturen. Organisationsforschung macht sichtbar, wie Mitarbeitende diese Strukturen erleben und wo Risiken oder Belastungspunkte entstehen. Dadurch lassen sich Entwicklungsthemen früh erkennen und gezielt steuern.
Bei Fusionen, Standortveränderungen oder Reorganisationen sind Mitarbeitendenperspektiven zentral, um Risiken und Widerstände früh zu erkennen. Organisationsforschung zeigt, wie Veränderungen wahrgenommen werden und wo gezielte Kommunikation oder Unterstützung nötig ist. Dadurch sinkt die Belastung und die Umsetzung wird stabiler.
Mit Führungskräftefeedback und 360‑Grad‑Analysen werden Stärken und Entwicklungsfelder transparent. Das schafft eine objektive Grundlage für Coaching, Schulungen und individuelle Entwicklungsmaßnahmen. So entsteht eine Führungskultur, die Leistung und Zusammenarbeit stärkt.
Einblicke in Belastungsfaktoren, Arbeitsbedingungen und Teamdynamiken helfen, organisatorische Risiken früh zu erkennen. Gerade in regulierten Branchen kann das Fehlentwicklungen vorbeugen und die Stabilität von Prozessen sichern. Organisationsforschung liefert damit wertvolle Informationen für präventives Risikomanagement.
Mitarbeitende erleben täglich, wo Serviceprozesse, Kommunikation und Kundenkontaktpunkte nicht rundlaufen. Durch gezieltes Feedback werden Schwachstellen sichtbar und messbar. So können Banken Maßnahmen ableiten, die die Servicequalität nachhaltig verbessern.
Genossenschaften leben von Mitwirkung, Transparenz und Gemeinschaftssinn. Organisationsforschung zeigt, wie diese Werte im Alltag erlebt werden und welche Erwartungen Mitglieder und Mitarbeitende haben. Dadurch lassen sich Entscheidungen stärken, die zur genossenschaftlichen Identität passen.
Qualitative Methoden eignen sich für Fragen zu Führung, Kommunikation, Teamdynamik oder Wahrnehmungen komplexer Prozesse. Sie zeigen, warum Herausforderungen entstehen und wie Mitarbeitende sie erleben. So entstehen Einsichten, die quantitative Daten sinnvoll ergänzen.
Wir bieten vollumfängliche Kommunikationsberatung
Wir denken Kommunikation 360 Grad. Und mit unserer genossenschaftlichen DNA sind wir Ihr passender strategischer Partner am Puls der Zeit. Wir entwickeln für Sie ganzheitliche und individuell zugeschnittene Lösungen.





